Das Buch der verschollenen Namen

Das Buch der verschollenen Namen

Buchrezension Roman Droemer Knaur Verlag Kristin Harmel

Heute nehme ich euch mit dem historische Roman von Kristin Harmel, „Das Buch der verschollenen Namen“, mit nach Frankreich ins Jahr 1942, mitten in die Zeit der Résistance, wo Menschen ihr Bestes gaben, um Menschen vor den Gräueltaten des Nationalsozialismus zu retten.

Daten zum Buch:
  • Titel: Das Buch der verschollenen Namen
  • Genre: Historischer Roman
  • Autorin: Kristin Harmel
  • Übersetzt von: Veronika Dünninger
  • Taschenbuch, 384 Seiten
  • Verlag: Knaur HC
  • Deutsche Erstausgabe Oktober 2021
  • ISBN: 978-3-426-22713-8
Über die Autorin:
Kristin Harmel ist Autorin und Journalistin.
Sie hat schon einige Bestseller wie „Solange am Himmel Sterne stehen“ „Über uns der Himmel „ und „Ein Ort für unsere Träume“ auf den Markt gebracht.
Kristin Harmel lebt mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn in Orlando, Florida.
Klappentext:
Nur knapp entkommt die Studentin Eva Abrams 1942 aus Paris, nachdem ihr Vater, ein polnischer Jude, verhaftet wurde.
Eva findet Zuflucht im kleinen Bergdorf Aurignon in der unbesetzten Zone, wo sie auch den jungen Widerstandskämpfer Rémy kennenlernt.
Bald beginnt Eva, im Auftrag der Résistance Ausweispapiere für jüdische Kinder zu fälschen – doch deren wahre Identität möchte sie für eine Zeit nach dem Krieg bewahren.

Zusammen mit Rémy fertigt sie verschlüsselte Aufzeichnungen an: "Das Buch der verschollenen Namen."
Als jedoch ihre Widerstandszelle verraten wird und Rémy plötzlich verschwindet, bedeutet das Buch für sie beide tödliche Gefahr …
Über den Inhalt:
„Wir sind nur für die Dinge verantwortlich, die wir selbst tun – oder zu tun versäumen!“
Eva Abrams entdeckt in der Zeitung das Bild eines alten, seit 60 Jahren vermissten Buches, das ihr Lebenswerk beinhaltet.
Vor vielen Jahren hatte sie in diesem Buch verschlüsselte Aufzeichnungen festgehalten über jüdische Kinder, die im 2. Weltkrieg aus dem kleinen Bergdorf Aurignon den Weg in die Freiheit finden sollten.
Die Vergangenheit lebt plötzlich wieder auf, und der Leser wird ins Jahr 1942 versetzt, als die damals junge Studentin Eva Traube in Paris lebte.
Als Jüdin war sie mit ihren Eltern ständiger Gefahr durch das Naziregime ausgesetzt.
Trotz Warnungen wird eines Abends Evas Vater verhaftet, und nur durch einen Zufall, und durch weise Vorausplanung des Vaters, konnten sich Eva und ihre Mutter in Sicherheit bringen.
Sie finden Zuflucht in dem kleinen, noch unbesetzten Bergdorf Aurignon.
„Eines Tages wirst du Gottes Gaben zu schätzen wissen.“
Dank Evas künstlerischen Fähigkeiten kann sie gemeinsam mit dem Widerstandskämpfer Rémy im Schutze einer kleinen Kirchenbibliothek Ausweispapiere für jüdische Kinder perfekt fälschen.
Im Auftrag der Résistance sollen die Kinder heimlich in die Schweiz geschmuggelt werden.
Damit die Namen und die wahre Identität der jüdischen Kinder jedoch nach dem Krieg nicht völlig verloren gehen würden, fertigen Eva und Rémy in einem alten Buch verschlüsselte Aufzeichnungen an: Das Buch der verschollenen Namen.
Aber da sind nicht nur Menschen, die ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, um das Leben vieler anderer zu retten.
Da sind auch Menschen, die das Leben vieler anderer aufs Spiel setzen, um ihr eigenes zu retten.
Gut und Böse liegen so dicht beieinander, und ein Freund könnte plötzlich dein Verderben sein.
So wird die ganze Untergrundarbeit plötzlich verraten und nicht nur Eva muss um ihr Leben bangen.
„Wir werden nicht durch die Namen definiert, die wir tragen, oder die Religion, die wir ausüben, oder die Nation, deren Flagge über unserem Kopf weht.
Wir werden dadurch definiert, wer wir in unserem Herzen sind, wer wir auf dieser Erde zu sein beschließen.“
Mein Fazit:
Was für eine spannende und beeindruckende Geschichte, inspiriert durch ein wahres Schicksal!
Dieses Buch hat mich zutiefst berührt, es bereitet Herzschmerz und Gänsehaut, es füllt meine Augen mit Tränen, und es wirbelt meine Gedanken auf wie Blätter im Wind.
Das Buch hat mich durch seine authentische und spannende Handlung voll und ganz in den Bann gezogen und beinhaltet alles, was einen guten Roman ausmacht.
Der Schreibstil ist lebendig und leicht verständlich und sehr gut durchdacht.
Die Handlung spielt in zwei unterschiedlichen Zeitebenen und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist super ausgearbeitet.
Durch die hervorragende historische Recherche bringt die Autorin die Protagonisten und Nebenfiguren, sowie deren Handlungen als absolut glaubwürdig und überzeugend rüber.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!
Vielen Dank an den Knaur Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar!

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