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Sehenswert Natur Wandern

Eine Reise in die Märchenwelt


„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“ Hat schon Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) gesagt.
Wer die Bastei nicht erwandert hat, hat wohl auch DIE Touristenattraktion der Sächsischen Schweiz nicht erlebt.
Etwa 1,5 Millionen Besucher jährlich „überrennen“ diesen wunderschönen Ort förmlich.
Den größten Teil davon machen Bustouristen aus, die „mal schnell“ einen Blick auf die Felsen und auf die Basteibrücke werfen und dann auch wieder weiterfahren.
Wenn diese wüssten, was ihnen tief unten in den Schluchten entgeht…
Leider hatten wir nicht so viel Zeit zur Verfügung während unseres (verkürzten) Sachsenaufenthaltes.
Eine Reise in die Märchenwelt

Die Bastei stand natürlich trotzdem auf unserem Wanderplan, den Massenrummel wollten wir aber so gut es geht meiden.
Früh morgens sind wir losgezogen und nach Stadt Wehlen gefahren.
Direkt an der Elbe konnten wir unser Auto ( gebührenpflichtig ) parken und loswandern.
Inspiriert durch diese Wegbeschreibung liefen wir dann erstmal bergauf Richtung Grundschule und fanden auch direkt den Zugang zum Wehlener Grund.
Entlang des Bachlaufes gelangten wir bequem zum Denkmal am Byrrhusfelsen, das zu Ehren des Herrn Friedrich Märkel (27.11.1790 – 15.03.1860) errichtet wurde.
Herr Märkel war ein Kantor und Lehrer in Stadt Wehlen und ein Naturwissenschaftler mit Schwerpunkt Insekten.
Nach kurzer Zeit passierten wir die Gaststätte Waldidylle.
Was für ein romantisches Plätzchen für eine Tasse Kaffee … aber wir waren so früh unterwegs, da hatte die Gaststätte noch geschlossen.

Eine Reise in die Märchenwelt
Eine Reise in die Märchenwelt
Eine Reise in die Märchenwelt
Eine Reise in die Märchenwelt
Eine Reise in die Märchenwelt
Eine Reise in die Märchenwelt

Der Weg wurde immer uriger und romantischer, vermoost und mystisch und plötzlich lag das Uttewalder Felsentor vor uns:

Das Tor in die Märchenwelt!

Hier erwartet man hinter jedem Felsen Elfen und Gnome.
Wir waren so verzaubert, dass wir irgendwie vom Weg abgekommen sind.
Die Steinerne Treppe aus der Wegbeschreibung sind wir noch hinaufgeklettert und fanden uns in der Zivilisation wieder.
Dort wollten wir aber nicht hin, und so sind wir schnell wieder runtergekraxelt und irgendwo durch den Wald gelaufen…
Bernhard und Annette verliefen sich im Wald…
hätten wir das Pfefferkuchenhäuschen gefunden, Kinders, ich sag es Euch:
Wir hätten die Hexe rausgeekelt und wären für immer dort geblieben!
Eine Reise in die Märchenwelt
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Eine Reise in die Märchenwelt
Eine Reise in die Märchenwelt

Irgendwann gelangten wir stattdessen an eine Hauptstraße.
Wegweiser waren aber nicht wirklich in Sicht.
So fragten wir einen Radfahrer (übrigens der 4.Mensch, der uns auf dem ganzen Weg begegnet ist) nach dem Weg zur Bastei, und wir hatten uns sogar in die richtige Richtung verlaufen!
Immer der Hauptstraße entlang, dann links in den Wald und wir kamen automatisch zum Parkplatz kurz vor der Bastei.
Hier war dann auch schon richtig viel los:
Busse voller Touristen, Schulklassen… wir sind wirklich nur ganz kurz über die Basteibrücke und haben die grandiosen Aussichten einfach nur schnell und intensiv auf uns wirken lassen.
So frisch aus dem Märchenwald waren wir überhaupt nicht für solchen Menschentrubel zu haben.

Aber wie schrieb Carl Heinrich Nicolai (1801):
„Welche hohe Empfindungen gießt das in die Seele!
Lange steht man, ohne mit sich fertig zu werden (…) schwer reißt man sich von dieser Stelle fort.“

Seine Worte sind auch heute noch gültig, denn auch wir konnten unsere Blicke kaum abwenden von dieser sagenhaften Welt aus sandsteinernen Felsenriffen und Felsformationen.
Eine Reise in die Märchenwelt
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Wie schön, dass auch die Schwedenlöcher sehr einsam waren!
Die Schwedenlöcher entstanden durch die Erosion des weicheren Sandsteines und bestehen aus herrlichen Schluchten.

Ihren Namen erhielten die Schwedenlöcher, weil im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) die Bauern aus der Umgebung sich selbst und ihr Hab und Gut in den zerklüfteten Felsformationen vor den schwedischen Truppen in Sicherheit bringen wollten.

Wie viele Stufen nun in die Tiefe führen, kann ich nicht genau sagen.
Es sollen über 700 Stufen sein.
Da es nach jeder Biegung anders aussieht, waren wir so fasziniert, dass wir vergessen haben die Stufen zu zählen.

Dafür haben wir aber bestimmt 700 Fotos gemacht, so quasi an jeder Stufe eins.
Das Ende der „Kraxeltour“ ist kurz vor der Amselfallbaude, einer kleinen Gaststätte mit Informationsstelle der Nationalparkverwaltung, direkt am Amselfall.
Eine Reise in die Märchenwelt

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Am Amselfall ergießt sich der Grünbach zehn Meter in die Tiefe.

Eigentlich plätschert der Wasserfall nur, denn er wird aufgestaut und kann vom Betreiber (gegen eine kleine Gebühr) schwallartig verstärkt werden.

Wir haben bei Kaffee und Kakao eine Zeit lang dem Plätschern gelauscht und zugesehen, bevor wir uns auf den Weg zum Amselsee in Richtung Rathen aufmachten.

Der 500m lange See entstand im Jahre 1934 durch das Anstauen des Grünbachs.

Ruck zuck waren wir in Rathen und sind von dort den Elberadweg entlang zurück nach Stadt Wehlen gelaufen.

Eine wirklich sehr schöne und abwechslungsreiche Tour, die wir jedem Wanderer (auch mit Hund) wärmstens empfehlen können!
Eine Reise in die Märchenwelt

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Kommentare (13)

  1. Sabine

Wie im Märchen. Das ist so schön.
LG Sabine

  1. shadownlight

Hey, auch hier war ich als Kind des Öfteren, die Landschaft ist atemberaubend!
Liebe Sonntagsgrüße!

  1. beauty & pastels

Liebe Annette und Bernhard,
welch wundervolle Eindrücke. Ohja, der erste Satz ist so wahr. Nur zu Fuß kann man etwas richtig genießen und erkunden. Oft sogar vor der eigenen Haustür.
Liebe Grüße
Marion

  1. Holger

Danke für den schönen Wanderbericht.
War dieses Jahr auch mal wieder da.Aber auf der anderen Elbseite. ☺?

  1. A.Ro    Holger

Hallo Holger,
ja, die andere Elbseite kommt auch noch dran beim nächsten Besuch!
Es ist einfach nur wunderschön dort!
Herzliche Grüße,
Annette

  1. Svenja

Das sieht ja wirklich nach einer anderen Welt aus! ❤ Wundervoll!
Ich hätte euch auch gerne mal dort im Pfefferkuchenhaus besucht aber bei euch in der Eifel ist es ja auch total schön
Ganz lieben Gruß,
Svenja

  1. A.Ro    Svenja

Liebe Svenja,
oh ja, dann hätten wir im Pfefferkuchenhaus Party gemacht
Und natürlich ist die Eifel auch schön... aber wenn man mitten drin wohnt, weiß man es oft nicht zu schätzen.
Herzliche Grüße,
Annette

  1. Natascha Reis

Liebe Annette!

Ich war noch nie dort, vielen Dank für diese atemberaubenden Eindrücke!
Eure Photo´s sind wunderschön!

Herzliche Grüße,
Natascha

  1. A.Ro    Natascha Reis

Liebe Natascha,
Danke sehr :-) freut mich, dass dir die Bilder gefallen.
Ja, da ist es noch viel schöner als in der Eifel
Herzliche Grüße,
Annette

  1. Petra Helene

Ich bin dort auch schon mal gewesen, aber ich bin leider nicht wandern gegangen. Das muss ich unbedingt nachholen. Du hast wieder wundervolle Fotos gemacht und nun schaue ich sie mir noch einmal in aller Ruhe an. Lg von Petra Helene

  1. A.Ro    Petra Helene

Vielen Dank, liebe Petra Helene!
Ja, wenn du in der Gegend bist, musst du unbedingt die Schluchten durchwandern und die Höhen erklimmen! Es ist so wunderschön dort!
Herzliche Grüße,
Annette

  1. Marianne Gemein

Mit grossem Interesse habe ich die Fotos betrachtet.Eins schöner als das andere.....Es war wirklich nicht viel Fantasie von Nöten.....um sich "im Traumland" wieder zu finden.Die Steintreppe hat mich fasziniert......was ist dahinter?....ein...

Mit grossem Interesse habe ich die Fotos betrachtet.Eins schöner als das andere.....Es war wirklich nicht viel Fantasie von Nöten.....um sich "im Traumland" wieder zu finden.Die Steintreppe hat mich fasziniert......was ist dahinter?....ein kleines Paradies?....
Wunderschön fand ich den Spruch bon Heinrich Nicolai....diese Worte kann man nur formen ....wenn man es "mit eigenen Augen sieht".
Alles in allem so schön erzählt....!!!
Danke!

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  1. A.Ro    Marianne Gemein

Liebe Marianne,
vielen Dank! Die Steintreppe führt tatsächlich durch ein Paradies ins Traumland
Herzliche Grüße,
Annette

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