Quelle der Olef

Staumauer Oleftalsperre

Wandern Eifelschleife

Heute zeigen wir euch ein paar Herbstimpressionen, die wir auf unserer Wanderung zur Quelle der Olef gesammelt haben.

Nachdem wir uns schon auf die Spuren der Urftquelle begeben haben, wollten wir doch auch mal wissen, wo genau die Olef entspringt, die sich knapp 28 km durch den Nationalpark Eifel schlängelt, bis sie schließlich in Gemünd in die Urft mündet.
Wir starten unsere 8 km lange Wanderung am Parkplatz "Hollerather Knie" und folgen der EifelSpur Westwall zur Höckerlinie.

Im Herbstlicht sieht dieser düstere Ort richtig geheimnisvoll aus.
Linker Hand liegt das Denkmal zur Erinnerung an die Opfer der Ardennenoffensive, die hier am 16. Dezember 1944 begann und tausende Todesopfer forderte.


Durch dunklen Fichtenwald gelangen wir hinunter ins Tal, wo im Frühjahr die Narzissenblüte bewundert werden kann.
Hier plätschert die Olef schon leise vor sich hin.
Direkt hinter der kleinen Brücke halten wir uns links und genießen die herbstliche Farbenpracht der Natur.
Der Nebel braut sich langsam zusammen, aber noch leuchten die Bäume wie Feuer im Sonnenlicht.
Auch viele Pilze können wir entdecken.

Im Nu gelangen wir zur Ramscheider Höhe, wo wir auf einen kleinen Weiher stoßen, da wir eine Abzweigung zu früh nach links abgebogen sind.
Die folgende Abzweigung führt uns auf die Wiese, wo die Olef entspringt.
Wir befinden uns genau auf der Grenze zwischen Belgien und Deutschland.
Nun müssen wir uns etwas durchs Gestrüpp schlagen, bevor wir die Quelle entdecken.
Wir laufen weiter über die Wiese Richtung Straße und überqueren die B 265 um auf die Eifelschleife 3 Bäche zu gelangen.
Wir blicken noch einmal zurück auf das bunte Wäldchen in dem die Olefquelle versteckt liegt.

Auch auf der Eifelschleife zeigt sich der Herbst in den schönsten Farben, jedoch wird der Nebel schon immer dichter.
Vorbei an weiteren Höckern des Westwalls folgen wir der Eifelschleife 3 Bäche Richtung Hollerath und gelangen nach einem kurzen Anstieg zurück zum Parkplatz am Hollerather Knie.



Die kurze Wanderung lässt sich natürlich auf den Eifelschleifen erweitern, oder man gelangt entlang der Narzissenwiesen im Oleftal zur Oleftalsperre nach Hellenthal.
Die Oleftalsperre wurde zwischen 1954 und 1959 erbaut und dient der Trinkwassergewinnung und des Hochwasserschutzes.
Der Olefsee hat ein Fassungsvermögen von 20 Mio. cbm und man kann ihn auf einer Länge von knapp 14 km umrunden.
Die Staumauer ist durch ihre Pfeilerzellenbauweise bis heute einmalig in der Bundesrepublik.
Weiter Informationen gibt es hier

Kommentare (1)

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Die Bilder sind wirklich zauberhaft. Ich weiß zwar nicht, ob ich die Tour schaffen würde, aber die Fotos locken einen auf jeden Fall.

♥liche Grüße

Dein Lenchen ☺

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