Sterbekammer

Sterbekammer von Romy Fölck ist der dritte spannende Fall für Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn, der mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen hat.

Über die Lesejury durfte ich bereits die ersten beiden Bände „Totenweg“ und „Bluthaus“ von Romy Fölck kennenlernen und fand beide absolut spannend und fesselnd.
Seit Oktober 2019 gibt es nun den dritten Kriminalroman über die mir äußerst sympathischen Ermittler Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn, und ich musste ihn mir einfach kaufen.
Römy Fölck hat einen wunderbar lebendigen Schreibstil, der mich sofort an die alte Deichmühle entführt hat.
Die Elbmarschlandschaft kommt wieder mal düster und geheimnisvoll rüber, aber auch sehr sympathisch mit ihren urigen Einwohnern.

Über den Inhalt:
In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war.
Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte Bodenklappe stößt, ist sie zutiefst erschüttert, denn die Tür führt zu einer Kammer, die wie ein Gefängnis anmutet.
Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand.
Alles deutet darauf hin, dass die Entführte in der Kammer gefangen gehalten wurde.
“Sterbekammer von Romy Fölck“

Daten zum Buch:
  • Titel: Sterbekammer
  • Genre: Krimi
  • Hardcover, 430 Seiten
  • Autor: Romy Fölck
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • ISBN: 978-3-7857-2654-9
  • Preis: 20,00 € inkl. MwSt.
  • Ersterscheinung: 30.09.2019
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren
Mein Eindruck über das Buch:
Mit Nick Wahler weht ein frischer Wind in der Mordkommission Itzehoe.
Durch unglückliche Zufälle hat es der neue Chef von Anfang an auf Frieda abgesehen, die auch erst vor 8 Wochen dort ihre neue Arbeitsstelle in der Mordkommission Itzehoe angetreten hat.
Ein Mord an einer Tankstelle, und Frieda darf nur Akten im Büro wälzen, wie frustrierend.
Doch dann wird Frieda in aller Herrgottsfrühe zur alten Deichmühle gerufen und findet deren Eigentümer tot auf.
Der alte Griesgram Josef Hader muss wohl auf der Treppe gestürzt sein.
Viel grausamer aber ist der zufällige Fund in Haders Küche:
Eine verborgene Kammer, ähnlich einem Luftschutzbunker, der einer Gefängniszelle gleicht.
Schnell werden Frieda und dem Ermittlungsteam klar, dass hier eine Frau gefangen gehalten und gequält worden ist – möglicherweise über mehrere Jahre hinweg.
Und dann stoßen die Ermittler im Schuppen neben frisch erlegtem Wild auch auf Blutspuren am Fleischwolf, die einer Frau gehören.
Was ist hier geschehen?
Die mühseligen Ermittlungen wechseln sich in diesem Kriminalroman mit Einschüben, die die Gedanken einer entführten Frau enthalten ab.
Als Leser erfährt man dadurch zwar nicht wirklich Details, aber ich konnte mich in diese dunkle Kammer und das Grauen des von ihr erlittenen Martyriums absolut hineinversetzen.
Die Verzweiflung des Opfers konnte ich absolut nachempfinden.
Diese Einschübe sind richtige Cliffhanger, und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
“Sterbekammer von Romy Fölck“

Was ist mit dieser Frau passiert?
Ich will euch hier natürlich nichts verraten, nur, dass es wieder megaspannend zugeht.
Ich habe auf jeder Seite mit allen Protagonisten mitgefiebert. Romy Fölck konnte mich diesmal allerdings nicht so einfach täuschen und in die Irre führen, ich hatte schon sehr früh den richtigen Riecher für den Täter.
Dennoch war das Ende natürlich anders als ich es erwartet habe, gut nachvollziehbar und stimmig.

Mein Fazit:
Auch wenn man die ersten beiden Fälle von Frieda und Bjarne nicht kennt, findet man sich sehr gut in die Geschichte ein.
Durch geschickte Rückblicke in die Vergangenheit und in das aktuelle Privatleben der beiden Ermittler kann man die Zusammenhänge schnell einordnen und fühlt sich mit dem sympathischen Team verbunden.
Ich glaube, auch wer die ersten beiden Fälle nicht kennt, kann diesem Fall problemlos folgen.
Ich jedenfalls bin wieder total in die Story eingetaucht und habe diesen spannenden Krimi bis tief in die Nacht verschlungen.
Mal wieder eine klare 5 Sterne Leseempfehlung!
Ich freue mich schon auf Band vier!

Kriminalroman, Krimi, Buchrezension, Bastei Lübbe Verlag, Romy Fölck

Kommentare (2)

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Liebe Annette!

Vielen Dank für den kleinen Einblick in die "Sterbekammer", der Titel alleine reicht schon aus und ich habe eine Gänsehaut.
Die ersten beiden Fälle habe ich auch gelesen und fand sie einfach toll. Der dritte Fall scheint aber...

Liebe Annette!

Vielen Dank für den kleinen Einblick in die "Sterbekammer", der Titel alleine reicht schon aus und ich habe eine Gänsehaut.
Die ersten beiden Fälle habe ich auch gelesen und fand sie einfach toll. Der dritte Fall scheint aber nochmal ganz besonders zu sein.
Ich schreibe mir das Buch gerne auf meine Bücher-Wunschliste für Weihnachten.

Herzliche Grüße,
Natascha

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Liebe Natascha,
du hast recht.. der dritte Teil ist besonders, weil er etwas anders aufgebaut ist.
Ich finde Romy Fölck versteht es meisterlich, ihre Leser an ihre Bücher zu fesseln.
Herzliche Grüße,
Annette

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